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"Preaching Venom" Review [August 2008, Issue
No.55] (Review is in German) Um Death Thrash aus Dubai handelt es sich bei "Preching Venom", und das Intro "As They Reign & Slither" besteht aus einer behutsam gespielten Akustikgitarre. Was mag da noch kommen? Viel: melodiöse, nie aufgeblasene Riffwände, aber auch akzentuiertes, strukturierendes Spiel, zackige, nie aufgesetzte Tempowechsel, volle Growls, wie selbstverständlich eingefügte Soli von Rami Mustafa. Ihren Wohnort lassen NERVECELL nur bei "Flesh & Memories" durchblicken: Für einige Sekunden greifen die Gitarren orientalisch anmutende Melodien auf, was im von der Demo herüber geretteten ‚"Vastlands Of Abomination" wiederholt wird. In dieser Kombination mit schweren Gitarren erinnert das unweigerlich an Nile. Und es liegt nicht nur daran, dass der wrestlelnde Sänger-Bassist James Khazaal stimmlich an Dallas Toler-Wade erinnert. So könnten NERVECELL durchaus für diejenigen taugen, denen die US-Amerikaner ein wenig zu technisch agieren, und damit ist diese Referenz auch schon überstrapaziert. Nicht dass die Dubaier simpel stricken würden – "For Every Victim Fallen" etwa besticht mit rasantem Riffing und entsprechender Drum-Untermalung von Psycroptic's David Haley. Für stimmliche Abwechslung sorgen in einigen Songs unterstützende heisere Growls der Saitenfraktion "Haute Monde Facade" ist eine richtige Death Metal-Hymne mit dem besten aus oben genannten Zutaten. Das Instrumental "Ratios" muss zweifellos als Gitarristen-Angeber-Stück verbucht werden oder als Etüde, deren wechselndem Anspruch der Song geopfert wird. Insgesamt dominiert aber der martialisch aufgewirbelte Wüstensand, der einigen Bandmitgliedern auch aus ihrem Geburtsland bekannt vorkommen dürfte: Die Bandmitglieder sind keine Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate, sie stammen aus dem Libanon, Indien und Jordanien. |
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